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Ein Produkt, auf das man stolz sein kann

Im Gespräch mit Amelie Berges, Biologin und operative Leiterin des Trinkwasserlabors Hengstey

Labor

Im Wasserwerk Hengstey wird unser Leitungswasser aus der Ruhr gewonnen. Das Hasper Werk schöpft Wasser aus einer Trinkwassertalsperre, die überwiegend vom Hasper Bach gespeist wird. Die Messlatte bei der Wasserqualität liegt schon hier ziemlich hoch, da das Leitungswasser natürlichen Ursprungs – und somit besonders wertvoll ist.

Wir haben uns mit Amelie Berges im Wasserwerk Hengstey verabredet. Sie ist Biologin und operative Leiterin des Trinkwasserlabors und hat uns erklärt, was getan werden muss, um die Trinkwasserqualität zu sichern.


Was macht ein Labor bei einem Trinkwasser­versorger?

Amelie Berges: Das Labor überwacht das Wasser ausgehend vom Einzugsgebiet bis hin zu den Endkunden. Wir beproben und analysieren das Rohwasser, sämtliche Aufbereitungsschritte und das Trinkwasser an 365 Tagen im Jahr. Das Labor ist damit ein Garant für die Trinkwasserqualitätssicherung.

Wie selbst­verständ­lich ist gutes Leitungs­wasser?

Amelie Berges: Die Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass sie stets Trinkwasser von höchster Qualität erhalten. Dafür sind jedoch viele Schritte und Maßnahmen notwendig.

Amelie Berges
Amelie Berges ist Biologin und operative Leiterin des Trinkwasserlabors

Und was wird jeden Tag dafür getan, dass bei uns bestes Leitungs­wasser aus dem Hahn kommt?

Amelie Berges: Für die Bereitstellung des guten Trinkwassers ist Teamarbeit gefragt. Daran sind viele Menschen mit unterschiedlichen Berufen und großem Engagement beteiligt. Die Arbeit beginnt beim Schutz des Wassers in den Einzugsgebieten. Denn unser Ausgangsprodukt hat einen natürlichen Ursprung und stammt aus Talsperren, Flüssen und Bächen unserer Region. In unseren Wasserwerken wird das Rohwasser mit Hilfe von modernster Technik aufbereitet. Damit die Technik störungsfrei läuft, bedarf es Wasserwerker und Techniker, die die Prozesse unterbrechungsfrei sicherstellen und überwachen.

Von den Wasserwerken aus gelangt das Trinkwasser über Transportleitungen, Hochbehälter und ein mehrere 100 km langes Verteilnetz zu den Kundinnen und Kunden. Auch hierfür ist ein Expertenteam im Einsatz. So kann Leitungswasser gut geschützt – rund um die Uhr – die Endverbraucher erreichen.

Unser Labor überprüft mit seiner Arbeit, ob das Wasser jederzeit und überall den hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht.

Was macht unser Leitungswasser eigentlich so gut?

Amelie Berges: Es ist ein umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt. Es steht den Kundinnen und Kunden auf Abruf stets mit bester Qualität zur Verfügung. Dabei hat es einen unschlagbar geringen CO₂- Fußabdruck. Es ist ein Produkt auf das man stolz sein kann.

Vielen lieben Dank für das Interview und den spannenden Einblick in Ihre Arbeit, Frau Berges.